Pressemitteilung · 20. Februar 2026
Wenn der Abspann erst der Anfang ist: Jahresprogramm der Dokuabende Rhein-Main veröffentlicht
Dokuabende Rhein-Main präsentiert 2026 acht ausgewählte Dokumentarfilme mit anschließenden Diskussionen.Â
Frankfurt, 19.2.2026. Wie wollen wir morgen leben? Wie weit darf Naturschutz gehen? Und was passiert, wenn ein Fluss Rechte bekommt? Mit diesen und weiteren Fragen laden die Dokuabende Rhein-Main 2026 erneut dazu ein, die großen Themen unserer Zeit gemeinsam zu auf der Leinwand zu erleben, sie zu diskutieren und weiterzudenken.
Das Jahresprogramm versammelt preisgekrönte internationale Dokumentarfilme, besondere Spielorte und Gespräche mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft. Vom Forschungsschiff im Atlantik bis zum urbanen Mini-Wald, vom Saatgut als Grundlage unserer Ernährung bis zur globalen Plastikkrise spannt sich ein weiter thematischer Bogen.
„Bei den Dokuabenden Rhein-Main zeigen wir nicht nur Filme, wir eröffnen Debatten“, sagt Dr. Julian Taffner, Initiator der Reihe und Leiter der Zentralen Koordination der Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA). „Unser aktuelles Programm lädt dazu ein, sich in die Gespräche über Wissenschaft, Umwelt, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung einzubringen und mitzudiskutieren.“
Auch außergewöhnliche Orte und Einblicke prägen das Programm: So wird der Dokumentarfilm „Grzimeks Vermächtnis“ im Zoo Frankfurt gezeigt und diskutiert – dort, wo der Naturschützer, Verhaltensforscher und Zoologe Bernd Grzimek langjähriger Direktor war. Ein besonderer Höhepunkt ist das Dokuabende Special im September: Im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 wird gemeinsam mit der Schader-Stiftung und den Hessischen Dokumentarfilmtagen ein LETsDOK-Abend veranstaltet – Film, Gespräch und Kinostimmung inklusive.
Der Eröffnungsfilm am 24. Februar, „FS Meteor – Ein Team, eine Mission“, gibt Einblicke in die Arbeit von Forschenden der Senckenberg Ocean Species Alliance unter Extrembedingungen und bietet die Gelegenheit, mit den Protagonist*innen ins Gespräch zu kommen. Einen anderen Akzent setzt das Museum Grube Messel mit „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“, ein Film, der Zukunftsmodelle neu gedacht hat. Im anschließenden Gespräch werden die Erfolge dieser Visionen untersucht. Mit „I am the River – the River is Me“ eröffnet das Programm im Naxos.Kino zudem eine indigene Perspektive auf das Verhältnis von Mensch und Natur.
Die Dokuabende Rhein-Main stehen seit vielen Jahren für sorgfältig kuratierte Dokumentarfilme und den offenen, intensiven Austausch mit dem Publikum. Auch 2026 gilt: Die Themen enden nicht mit dem Abspann des Films – sie beginnen dort.
Dokuabende Rhein-Main werden von der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten FEdA und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung präsentiert und in Kooperation mit namhaften Institutionen aus der Rhein-Main-Region durchgeführt. Das vollständige Programm mit allen Terminen, Spielorten und Hinweisen zur Anmeldung ist online abrufbar: www.dokuabende-rheinmain.de

